Commerzbank AG

Die Commerzbank ist international betrachtet eine der führenden Banken. Sie hat Standorte in mehr als 50 Ländern. Der Haupttätigkeitsbereich jedoch liegt in den beiden Ländern Deutschland und Polen.

Die Geschäftsbereiche der Commerzbank umfassen Privatkunden, Mittelstandsbanken, Corporates & Markets und Central & Eastern Europe. Mit einem weitreichenden Portfolio an Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen können ihre Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Investoren durch die genannten Geschäftsbereiche betreut werden.

Über 30 Prozent des deutschen Außenhandels werden von der Commerzbank finanziert. Außerdem ist die Bank Marktführer in der Mittelstandsfinanzierung. Die beiden Töchter comdirect und mBank fungieren als die weltweit innovativsten Onlinebanken.

Zusammengenommen werden rund 15 Millionen Privat- sowie 1 Millionen Geschäfts- und Firmenkunden von der Commerzbank betreut. Die Commerzbank kann als Privatbank mit über 1200 Geschäftsstellen auf ein sehr dichtes Filialnetz zurückgreifen. Weiterhin ist sie an allen wichtigen Börsenplätzen vertreten.

 

Geschichte

Die damalige Commerz- und Disconto – Bank wurde 1870 von Kaufleuten und Privatbankiers mit einem Gründungskapital von 5,9 Millionen Mark in Hamburg gegründet. Zwischen 1897 und 1923 wurden etwa 45 Banken aufgekauft.

Der geschäftliche Schwerpunkt wurde 1900 nach Berlin verlagert, da die Stadt um die Jahrhundertwende die führende wirtschaftliche und politische Metropole in Deutschland war. Durch eine Fusion mit der Mitteldeutschen Privatbank im Juni 1920 konnte das Kapital von 115 auf 200 Millionen Mark erhöht werden. Auch die Zahl der Filialen stieg dadurch von knapp 100 auf 284 an. Aufgrund der Fusion wurde der Name der Bank in Commerz- und Privat – Bank geändert.

Anfang 1932 wurde von der Reichsregierung eine Fusionierung mit dem Barmer Bank – Verein aus Düsseldorf beschlossen. Durch eine gleichzeitige Kapitalrekonstruktion wurde das Reich zu 70 Prozent Eigentümer an der Bank. Glücklicherweise konnten die Aktien im Jahr 1936/37 wieder bei privaten Anlegern untergebracht werden. Im Jahr 1940 wurde der Name in Commerzbank Aktiengesellschaft umgewandelt.

Nach dem Krieg verlor die Commerzbank 51,5 Prozent ihrer Ost – Filialen. Erst 1958 konnte die Bank wieder unter ihrem alten Namen tätig werden. Von 1970 bis 1992 bildete die Commerzbank mit diversen europäischen Partnerbanken die international tätige Europartners – Gruppe. Dadurch entstand in Folge auch ein neues Logo, welches eine Windrose darstellte.

Im Jahr 1997 wurde der Commerzbank Tower in Frankfurt am Main eingeweiht. Am 01. September 2008 wurde durch Martin Blessing die Übernahme der Dresdner Bank bekannt gegeben. Im Oktober 2009 wird das neue Logo der Commerzbank eingeführt, das auch den Zusammenschluss mit der Dresdner Bank sichtbar macht.

 

Kennzahlen

Nach der Deutschen Bank ist die Commerzbank die zweitgrößte Großbank Deutschlands. Die Mitarbeiterzahl der Commerzbank beträgt im Geschäftsjahr 2013 etwa 52.944. Davon sind etwa 41.113 Mitarbeiter in Deutschland eingesetzt. 2013 erwirtschaftete die Commerzbank einen Umsatz von ungefähr 661,8 Milliarden. Der Gewinn liegt bei rund 725 Millionen Euro (2013), die Bilanzsumme betrug 2013 rund 550 Milliarden Euro. Den Vorstandsvorsitz und damit die Leitung des Unternehmens hat seit Mai 2009 der deutsche Betriebswirtschaftler Martin Blessing inne. Klaus-Peter Müller hat derzeit das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden inne. Die Aktie gehört sowohl zum DAX 30 und kann unter anderem in Frankfurt am Main gehandelt werden. Zum Kundenkreis der Commerzbank zählen etwa 15 Millionen Privat- sowie eine Millionen Geschäfts- und Firmenkunden.

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