SAP SE

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Das heute auf ERP Lösungen spezialisierte Unternehmen SAP SE wurde 1972 von den fünf ehemaligen IBM Mitarbeitern Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira, Dietmar Hopp und Hasso Plattner gegründet. Es hieß zu diesem Zeitpunkt noch Systemanalyse und Programmentwicklung GbR. 1976 erfolgte eine Umbenennung in SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung. Der Standort verlagerte sich von Weinheim nach Walldorf, an dem auch der heutige Firmensitz zu finden ist. Im Jahr 1988 gab es eine Rechtsformänderung. Das Unternehmen wurde zu einer Aktiengesellschaft und war seitdem an der Frankfurter sowie Stuttgarter Börse gelistet.

Die heutige Rechtsform ist die einer Europäischen Gesellschaft (Abk. Societas Europaea, SE). Das Unternehmen ist mit seinen Büros in mehr als 130 Ländern und auf fast allen Kontinenten vertreten.

 

SAP Tätigkeitsschwerpunkt und Kundenkreis

SAP ist der weltweit viertgrößte Softwarehersteller. Der Fokus von SAP liegt auf der Entwicklung von Standardsoftware, auch Unternehmens-Informationssystem genannt. Diese wird in Unternehmen implementiert und soll nahezu alle Geschäftsprozesse abdecken können.

Der Vorteil einer unternehmensinternen Standardsoftware liegt in der Vernetzung möglichst aller Geschäftsbereiche. Dazu zählen beispielsweise das Controlling, der Vertrieb, der Einkauf, die Produktion und das Personalwesen. Auch wird so nur ein Datenstamm benötigt, da alle Abteilungen dieselben Daten nutzen können. Der Softwareaufbau gleicht meist einer Drei Schichten Architektur (Three Tier Architecture). Es gibt eine Anwenderschicht (Graphical User Interface), eine Softwareschicht (Das eigentliche SAP Softwarepaket) und eine Datenbankapplikation (z.B Oracle).

Aktuell werden zwei Versionen angeboten, SAP R/2 für Großrechner und SAP R/3 für Client-Server-Systeme. Die Implementierung ist meist mit Kosten in Millionenhöhe verbunden und lohnt sich nur dann, wenn die Unternehmensinternen Prozesse gewissen Standards entsprechen. Da es sich bei den angebotenen Softwarepaketen um Standardsoftware handelt, ist eine Anpassung (Engl. Customizing) an individuelle Prozesse zwar möglich, aber mit hohem(n) Aufwand (Folgekosten) verbunden. Auch benötigen die abweichenden Änderungen – neben dem eigentlichen System – in unregelmäßigen Abständen Updates, was Zusatzkosten verursachen kann.

Ein anderer Aspekt, der mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist, stellt die korrekte Mitarbeiterschulung dar, auf dieses Thema wird hier aber nicht näher eingegangen. Alles in Allem versucht SAP seine Produkte auch im Mittelstand zu etablieren, lohnender sind jedoch Konzerne mit entsprechendem Budget.

 

Kennzahlen

Die Mitarbeiterzahl von SAP beträgt zum Zeitpunkt Februar 2013 etwa 65.667. Davon sind etwa 15.800 Mitarbeiter mit der Softwareentwicklung betraut. 2013 erwirtschaftete die SAP SE einen Umsatz von ungefähr 16.8 Milliarden Euro. Der Gewinn liegt bei rund 4.5 Milliarden Euro (2013), die Bilanzsumme betrug 2011 rund 27 Milliarden Euro. Die aktuelle und alleinige Leitung des Unternehmens obliegt seit Mai 2014 dem amerikanischen Betriebswirtschaftler Bill McDermott. Hasso Plattner, einer der SAP Gründer, hat derzeit das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden inne. Die Aktie gehört sowohl zum DAX 30 als auch zum Dow Jones Euro Stoxx 50 und kann unter anderem in Frankfurt und New York gehandelt werden. Der Marktanteil betrug 2005 weltweit rund 29%, in Deutschland  knapp 55%. Zum Kundenkreis der SAP SE zählen viele Großunternehmen und DAX Konzerne. Aktuell hat SAP 253.500 Kunden und wird von über 12 Millionen Anwendern eingesetzt.

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