In Derivate investieren

Was sind Derivate eigentlich?

In Derivate investierenBei Derivaten werden Risiken ausgetauscht. Hierbei geht es um Zins- und Währungsrisiken. Es gibt verschiedene Arten von Derivaten. Denken Sie an:

  1. Derivate, die einen künftigen Preis festlegen (Zeitverträge, Futures)
  2. Derivate, die den Inhaber dazu berechtigen Produkte zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen (Optionen, Warrants)
  3. Derivate, die einen zeitweisen Austausch von Geldströmen (swaps) zur Folge haben

Der Derivatenhandel kann sehr lukrativ sein, jedoch ist er auch sehr riskant. Um zu verdeutlichen was Futures, Optionen, Swaps etc. sind, haben wir folgende Beispiele für Sie ausgearbeitet:

 

1. Derivate, die einen künftigen Preis festlegen:

Stellen Sie sich vor ein Importeur müsste in 2 Monaten $40.000 bezahlen. Es besteht das Risiko, dass der Euro-/Dollarkurs schwankt. Mit einem Zeitvertrag und/oder Futures kann dieses Risiko neutralisiert werden.

 

2. Derivate, die den Inhaber dazu berechtigen Produkte zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen

Zunächst muss man zwischen einer Call- und einer Put-Option unterschieden. Bei einer Call-Option hat man das Recht während einer bestimmten Periode oder zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge des Grundwerts zum Ausübungspreis zu kaufen. Bei einer Put-Option hat man das Recht während einer bestimmten Periode oder zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge des Grundwerts zum Ausübungspreis zu verkaufen.

Stellen Sie sich vor es gibt zwei Partien. Käufer und Verkäufer. Der Käufer zahlt für das Kaufrecht eine Prämie. Der Verkäufer erhält diese Prämie und muss bei Ausübung den Grundwert liefern. Stellen Sie sich vor ein Importeur müsste in zwei Monaten einen Betrag mit einem Stückpreis in Höhe von $0,50 zahlen. Es besteht wiederum das Risiko, dass der Euro-/Dollarkurs schwankt. Stellen Sie sich vor, der Käufer hat sich für einen Preis von $0,50 abgedeckt, der Kurs läge in zwei Monaten aber bei $ 0,60. Der Käufer führt die Option dennoch zum Preis von $ 0,50 aus obwohl dieser gestiegen ist,

Die Option käme natürlich bei einem Preisabfall auf $ 0,40 nicht zur Ausführung. In diesem Fall hätte der Käufer seine Prämie bezahlt, würde seine Produkte aber für $ 0,40 kaufen. Bei einer Put-Option geschieht das Gegenteil.

 

3. Derivate, die einen zeitweisen Austausch von Geldströmen zur Folge haben

Swaps haben in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt. Sie waren 2008 auch für den Börsencrash verantwortlich!

  • Zinsswap: eine variable Zinsverpflichtung wird gegen eine feste Zinsverpflichtung umgetauscht.
  • Währungsswap: zwei verschiedene Währungen werden gegeneinander umgetausch.

 

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