Dividende

Wie sieht es mit der Dividende von Aktien aus?

dividendeIn diesem Artikel lesen Sie mehr über die Dividende von Aktien. Wie sieht es mit dieser aus? Wie wird sie berechnet und was bringt Sie Ihnen als Aktionär? Zunächst ist es sinnvoll diesen Artikel über Dividenden gut zu lesen.

Wenn Sie mehr über die Dividende von Aktien und deren Aufbau wissen, lohnt es sich sich in die Dividende und alles was hiermit zu tun hat, zu vertiefen.

 

Dividenden aus dem Blickwinkel des Unternehmens!

In Unternehmen ist es wichtig, über eine genaue Buchhaltung zu Verfügung. Dieser Bloq legt den Fokus vor allem auf die Dividende. Hierbei handelt es sich natürlich um einen wichtigen Bestandteil des Investierens an der Börse! Es gibt zwei Formen von Dividenden: Diese sind die Cashdividende und die Stockdividende. Das Wort „Cashdividende“ erklärt sich selbst, „Stockdividende“ bedeutet, dass zusätzliche Aktien als Form der Dividende ausgezahlt werden.

—Auch über die Stockdividende muss eine Dividendensteuer gezahlt werden. Diese kann nicht in Form von Aktien in den Fiskus eingezahlt werden. Daher muss neben der Stockdividende immer auch ein Teil der Cashdividende ausgezahlt werden. Dieser Betrag muss mindestens genauso hoch sein wie die Dividendensteuer.— Eine AG/GmbH hat auch die Möglichkeit, eine Dividende auszuzahlen bevor die Dividende des vergangenen Buchungsjahrs publiziert wurde. Das nennt man auch Interim-Dividende. Nach der Veröffentlichung der Dividende wird diese mit der Interim-Dividende verrechnet.

 

Berechnen der Dividende

Die Berechnung des Dividendensatz’ ist bei der Buchhaltung vorteilhaft. Auch für Unternehmer und Aktionär ist diese wichtig. Schauen Sie sich das folgende Beispiel gut an! Hassam BV verfügt über ein Aktienkapital von €2.500.000, -, hiervon wurden €2.000.000,- verwendet. Der Nominalwert einer Aktie liegt in diesem Fall bei € 20, -. Der Gewinn nach Abzug beträgt € 570.000,-. Berechnen Sie den Dividendensatz. (€ 570.000, -/ € 2.000.000, -) x 100% = 28,5%.

Die Nettodividende lässt sich auf andere Weise berechnen. Hierbei ist die folgende Berechnung wichtig. Stellen Sie sich vor, dass der Gewinn nach Abzug noch immer € 570.000,- beträgt. Hierbei muss die Dividendensteuer berücksichtigt werden. Dies liegt bei 15%. € 570.000, – x 0.85 = € 484.500, -. Herausgegebene Aktien: € 2.000.000, -/ € 20, – = € 100.000, -. € 484.500, -/ € 100.000, – = € 4,845, – Jetzt wissen Sie genau, wie man die Dividende berechnet und wie die tatsächliche Dividende zu Stande kommt.

 

Dividenden aus dem Blickwinkel des Aktionärs!

Als Aktionär ist es sehr erfreulich, wenn ein Unternehmen eine akzeptable Dividende auszahlt. Dies kann man als zusätzliches Geschenk sehen, das für eine bessere Rendite sorgt. Aus Sicht des Aktionärs ist es somit sinnvoll Dividendenaktien zu kaufen. Analysieren Sie also auch die Dividende der verschiedenen Aktien und sorgen Sie somit für bessere Renditen.

 

Gute Dividendenzahler

Die Dividende ist sehr wichtig beim Investieren – auch wenn diese beim Investitionsprozess i.d.R. wenig Aufmerksamkeit bekommt. Sie sorgt für einen wichtigen Teil der Rendite, losgelöst vom Kursgewinn, den eine Aktie möglicherweise erzielt. Sofern ein Unternehmen Gewinne erzielt und eine Dividende auszahlt, man aber nicht von einem Kursgewinn sprechen kann, können Sie aufgrund der Dividende dennoch eine beachtliche Rendite erzielen. Diesbezüglich ist es nicht ungewöhnlich, dass immer mehr Händler Möglichkeiten suchen, um die Dividende eines Unternehmens nutzen und somit eine ansprechende Rendite erzielen zu können.

 

Dividendenaristokrat

Standard & Poors legt bereits seit Jahren den S&P 500, der die 500 einflussreichsten Unternehmen an der Börse beinhaltet, fest. Sie führen Buch über u.a. die Renditen, die diese Unternehmen liefern. Des Weiteren wurde eine Liste mit Dividendaristokraten zusammengestellt, die aus Unternehmen besteht, denen es mindestens 25 Jahre lang gelungen ist, Ihre Dividende zu erhöhen. Hier handelt es sich laut S&P um Unternehmen, die sicher eine Investition wert sind. Es gelingt Ihnen einen Großteil des Gewinns an die Aktionäre auszuzahlen, sodass eine beachtliche Rendite erzielt wird, das Risiko sich jedoch in Grenzen hält.

Investieren Sie direkt und profitieren Sie von der Dividende!

 

Besser als die Börse

Das Auffällige an den Dividendenaristokraten ist, dass diese bessere Börsenresultate erzielt haben als viele andere Unternehmen. Der S&P 500 hat seit 1989 beispielsweise jährlich eine Rendite von 9,82% erzielt, während die Dividendenaristokraten gemeinsam eine durchschnittliche Rendite in Höhe von 12,05% erreichten. Das bedeutet, dass es diesen Unternehmen gelang, jährlich eine mehr als 2,2% höhere Rendite zu erzielen. Besonders im Fall großer Investitionen kann das enorme Unterschiede liefern. So können diese beispielsweise die Verwaltungskosten bestimmter Fonds oder einen anderen Kostenpunkt decken,

 

Shell, Nestle und L’Oreal

Viele dieser Dividendenaristokraten sind in Amerika aktiv, dass soll aber nicht bedeuten, dass auf der Liste nicht auch eine Reihe eruopäischer Unternehmen zu finden sind. Besonders Shell, Nestle und L’Oreal sind Namen, die auffallen. Es handelt sich hierbei um sehr große Unternehmen, denen es bereits seit einigen Jahren gelingt, gute Resultate zu erzielen und daher für eine interessante Rendite für Ihre Aktionäre zu sorgen. Shell ist der Stolz der Niederländer, man kennt das Unternehmen auch als „koninklijk Shell“ (dt. königliches Shell). Nestle stammt aus der Schweiz und L’Oreal sorgt dafür, dass auch Frankreich einen wichtigen Teil beitragen kann. Hier sehen Sie einige bekannte Dividendenaktien und die zugehörige Dividendenrendite.

 

Langweilige Unternehmen

Sind Sie auf der Suche nach einem Dividendenaristokraten oder anderen Unternehmen, die über mehrere Jahre eine hohe Dividende auszahlen. Dann ist es besonders wichtig, eine gute Fundamentalanalyse zu erstellen. Schauen Sie auf Qualität der Bilanz, da diese eine gute Prognosekraft bezüglich geeigneter Unternehmen besitzt. In der Regel sind es gerade die Unternehmen mit einem langweiligen Charakter, die am ehesten hierfür in Frage kommen. Sie verfügen über eine kontinuierlich robuste Bilanz und eine überzeugende Unternehmensführung, die das Unternehmen Jahr ein, Jahr aus zu guten Resultaten führt.

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