Insiderwissen

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Das Handeln aufgrund von Insiderwissen ist überall verboten. Das liegt daran, dass Sie in diesem Fall mehr wissen als andere und anhand dieses Wissens für Sie vorteilhafte Entscheidungen treffen können. Auf Kosten der anderen. Man kann in so einem Fall von Betrug sprechen.

Man spricht von Insiderwissen, wenn Sie beispielsweise in dem Unternehmen arbeiten. Selbiges gilt auch für bestimmte Finanzjournalisten. Es ist ratsam, sich nicht zu diesem Wirtschaftsdelikt verleiten zu lassen.

 

Kursrelevante Informationen

Insiderwissen liegt dann vor, wenn Sie über Informationen verfügen, die den Kurs beeinflussen können oder etwas über die voraussichtliche Entwicklung des Kurses sagen. Wissen Sie beispielsweise bereits, dass dem Unternehmen im nächsten Monat eine Gewinnwarnung droht und entscheiden Sie sich daher dafür die Aktien zu verkaufen? Dann spricht man von Insiderwissen.. Sie haben Informationen verwendet, die für Ihre Mitaktionäre noch nicht ersichtlich waren und das Investitionsprodukt daher noch nicht beeinflusst haben.

 

Inside information

Insiderwissen beruht immer auf inside information, die Sie für bestimmte Handlungen an der Börse nutzen oder diese verhindern können. Oftmals betrifft es Arbeitnehmer und Führungskräfte eines Unternehmens, aber auch für Außenstehende ist es möglich derartige Informationen zu erhalten. Kennen Sie beispielsweise jemanden, der bei dem Unternehmen arbeitet und Ihnen von bestimmten Plänen erzählt? Auch dann kann man von Insiderwissen sprechen. In diesem Fall sollte man keineswegs plötzlich Aktien kaufen oder verkaufen.

 

Wirtschaftsdelikt

Beim Handeln aufgrund von Insiderwissen spricht man von einem Wirtschaftsdelikt. Hierfür kann man zur Rechenschaft gezogen werden. Die Bußgelder sind hoch und es besteht die Möglichkeit, dass zusätzlich eine Haftstrafe folgt. Man sollte sich also von dieser Art des Handels fernhalten und gar nicht erst den Anschein erwecken, dass man von Insiderwissen sprechen könnte. Ignorieren Sie inside information weitestgehend und investieren Sie nicht in Aktien von Unternehmen bei denen die Gefahr besteht, dass Sie plötzlich, vielleicht sogar ungewollt, über Insiderwissen verfügen.

 

Beispiele

Es sind die Führungskräfte, die häufig überführt werden. Sie können beispielsweise von einer nahenden Übernahme wissen oder haben bereits erkannt, dass die Resultate des Unternehmens enttäuschen werden. Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Enron, Die Führungskräfte hatten beschlossen, ihre Aktienpakete rechtzeitig zu verkaufen, um somit zu verhindern, dass der Wert sinkt, sobald bekannt würde, dass es dem Unternehmen nicht so gut ginge wie behauptet.

Meistens geht es um zukünftige Ereignisse, die den Aktienkurs deutlich beeinflussen können. Wenn eine Führungskraft oder ein anderer Großinvestor plötzlich eine große Transaktion vornimmt, besteht – besonders dann wenn die Motivation nicht offensichtlich ist – die Möglichkeit, dass dieser über Insiderwissen verfügt.

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