Liquider und illiquider Markt

Was bedeuten die Begriffe liquider und illiquider Markt?Liquider und illiquider markt

Sowohl der liquide als auch er illiquide Markt bezieht sich auf den Effekt bestimmter Transaktionen auf den Preis bestimmter Grundwerte. Ist der Markt groß genug, spricht man von einem liquiden Markt. Eine bestimmte Transaktion wird dann keinen Einfluss auf die Preise haben. Liegt ein illiquider Markt vor, ist das wohl der Fall, sodass man diese Transaktion als Aktionär nicht ohne weiteres tätigen kann. Als Aktionär sollte man sich auf die Suche nach ausreichend liquiden Märkten machen. Für Privataktionäre ist das in der Regel unproblematisch, größere Institute können jedoch mit Märkten in Berührung kommen, auf denen der freie Handel schwierig ist.

 

Preiseffekt einer Transaktion

Wenn eine Transaktion auf dem Markt stattfindet, ist es wichtig, dass diese möglichst wenig Effekt auf den Preis eines bestimmten Grundwerts hat. Der Preis hängt von Angebot und Nachfrage ab, es dürften aber nicht die individuellen Transaktionen sein, die diesen ändern können. Dann wäre es nämlich auch möglich, eine Investition zu tätigen und anhand dieser für eine neue Short- oder Long-Position zu sorgen. Es ist jedoch wünschenswert, dass Aktionäre Transaktionen ausführen können, wenn sie wollen. Ohne dass der Aktienkurs oder der Wert der Optionen oder anderer Derivate beeinflusst werden.

 

Liquider Markt für Aktionäre

Der liquide Markt ist der interessantere für Aktionäre. Auf diesem haben sie die Möglichkeit die gewünschten Transaktionen auszuführen, ohne dass dies den Preis, den sie selbst oder Andere zahlen, beeinflusst.

 

Guter Preis für die Transaktion

Liquide Märkte ermöglichen Ihnen als Investor gute Preise für bestimmte Transaktionen. Sie möchten die Aktien bestimmter Unternehmen verkaufen oder weitere erwerben? Dann sorgen liquide Märkte dafür, dass Sie den aktuellen Wert bezahlen und dieser nicht von der gewünschten Position abhängt.

 

Währungsmärkte

Der Unterschied zwischen liquiden und illiquiden Märkten zeigt sich u.a. bei den Währungsmärkten. Sowohl der Euro- als auch der Dollarmarkt ist sehr liquide. Eine Vielzahl von Ländern nutzen diese und handeln auf diesen, sodass sowohl Angebot als auch Nachfrage ausreichend sind. Eine einzige Transaktion wird den Preis nicht beeinflussen und somit auch nicht für Schwankungen sorgen. Der Markt des polnischen Zloty oder die ukrainische Währung zeigen hingegen deutlich weniger liquide Märkte. Die Nachfrage ist geringer, sodass große Transaktionen von Einfluss sein können.

Auch in der Aktienwelt zeigen sich Unterschiede zwischen liquiden und illiquiden Märkten. Z.B. beim Vergleich eines nicht an der der Börse zugelassenen Unternehmens und einem solchen, das diese wohl hat. Ein Unternehemen wie das niederländische „Koninklijke Olie” (dt. Königliches Öl) sorgt für einen liquiden Markt, da dieses öffentlich verhandelt werden kann. Das gilt nicht für Aktien eines Familienunternehmens, das nicht an der Börse aktiv ist. Angebot und Nachfrage sind gering, sodass man diese Aktien nicht ohne Weiteres zu einem guten Preis kaufen oder verkaufen kann. In diesem Fall spricht man von einem illiquiden Markt.

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