Liquidität

Wie funktioniert Liquidität?Liquidität

Die Liquidität eines Unternehmens zeigt inwieweit ein Unternehmen dazu in der Lage ist, seinen Verpflichtungen kurzfristig nachzukommen. Das Unternehmen muss Einkäufe tätigen, sein Personal bezahlen und beispielsweise Zinsen für kurzfristige Schulden zahlen. Andererseits hat das Unternehmen auch Einkünfte aus dem Verkauf des Vorrats oder den angebotenen Diensten. Des Weiteren ist beispielsweise Bargeld vorhanden, das dem Unternehmen zu ausreichender Liquidität verhelfen kann. Wenn die Liquidität eines Unternehmens zu sehr sinkt, besteht die Möglichkeit finanzieller Probleme, welche zur Folge hätten, dass eine weitere Investition nicht sinnvoll wäre.

 

Laufende Zahlpflicht

Die Liquidität bezieht sich, im Gegensatz zu Bonität oder beispielsweise Rentabilität deutlich auf die laufende Zahlpflicht. Es handelt sich um laufende Geschäfte, die kurz- oder langfristig getätigt werden. Langfristige Kredite spielen hierbei keine immense Rolle und auch andere langfristige Verpflichtungen werden ignoriert. Bei der Berechnung der Liquidität eines Unternehmens müssen die zwei Varianten unterschieden werden. Die dynamische und die dynamische Liquidität eines Unternehmens.

 

Dynamische Liquidität

Die dynamische Liquidität bezieht sich vor allem auf die ein- und ausgehenden Geldströme. Wenn die Ausgaben die Einkünfte übertreffen (werden), muss das Unternehmen seine Reserven nutzen. Das muss nicht direkt zu einem Problem zu werden, bei der Fundamentalanalyse sollte man diesen Punkt aber berücksichtigen. Die Geldströme werden im Voraus eingeschätzt. Dies erfolgt mit Hilfe eine Liquiditätsschätzung. Anhand dieser lässt sich die dynamische Liquidität eines bestimmten Unternehmens berechnen.

 

Statische Liquidität

Andererseits lässt sich auch die stabile Liquidität berechnen. Hierbei handelt es sich um eine Berechnung, die ein fester Teil beinahe jeder Fundamentalanalyse ist. Sie können die verschiedenen Kennziffern nutzen, die im Jahresbericht des Unternehmens zu finden sind. Die statische Liquidität bezieht sich auf das Vermögen eines Unternehmens. Mit dem Umlaufvermögen soll kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen werden. Unter dieses Umlaufvermögen fallen u.a. Vorräte und das Geld in der Kasse, die Vorräte werden bei der Berechnung jedoch nicht berücksichtigt.

 

Liquidität berechnen

Sie können die Liquidität mit Hilfe einiger Kennziffern berechnen. Nutzen Sie beispielsweise die Current Ratio, um zu überprüfen, ob ausreichend Vorräte und Gelder für kurzfristige Zahlungsverpflichtungen vorhanden sind. Sie möchten die Vorräte ignorieren? Nutzen Sie dann die Quick Ratio. Auch die Berechnung des Nettoarbeitskapitals ist sinnvoll. Anhand dieser Berechnungen haben Sie die Möglichkeit ein Unternehmen hinsichtlich seiner Liquidität einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen.

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