Trailing-Stop

Was ist ein Trailing-Stop?

Sie möchten einen Trailing-Stop nutzen oder interessieren sich für die Unterschiede hinsichtlich eines regulären Stop-Loss’? Letzteren kann man zum An- bzw. Verkauf einer Aktie zu einem bestimmten Kurs nutzen. Es handelt sich um eine einfache Variante einer automatischen Order, mit der Sie dafür sorgen können, Marktchancen zu nutzen oder bestimmte Verluste einzugrenzen. Der Nachteil ist jedoch, dass es hierbei um einen statistischen Wert geht, während Sie mit einem Trailing-Stop für ein dynamisches Ganzen sorgen und beispielsweise einen Teil des Gewinns sichern können.

 

Teilgewinn sichern

Mit einem Trailing-Stop haben Sie die Möglichkeit einen Teil des Gewinns zu sichern. Wenn Sie einen Stop-Loss einschalten möchten, verändert sich der Trailing-Stop sobald der Kurs tatsächlich steigt. Wenn Sie beispielsweise bei einem Kurs von € 8,- einen Stop-Loss von € 6,- einsetzen und der Kurs auf € 10,- steigt, bedeutet das, dass Sie maximal € 4,- verlieren können. Der Trailing-Stop wird beispielsweise aufgrund eines festen Werts der Bewegung folgen. Dieser steigt auf € 8,-, sodass Sie einen Teilgewinn sichern und den Verlust abfangen.

 

Risiko einschränken

Auch das Risiko lässt sich auf diese Art einschränken. Wenn der Kurs auf € 12,- steigt, würde das bedeuten, dass Sie 50% des Werts verlieren. Dank der Trailing-Stops ist das nicht der Fall, da es nun nur noch um einen Verlust von € 2,- geht. Bei einem Trailing-Stop werden die Stop-Losses früher berührt, da Sie den erzielten Gewinn zur Einschränkung der Verluste nutzen.

 

Feste Punktzahl

Trailing-Stops lassen sich auf verschiedene Arten einstellen. Die einfachste und gewöhnlichste Methode ist ein auf einer festen Punktzahl basierender Trailing-Stop. Hierbei entscheidet man sich für einen bestimmten, auf dem Aktienwert basierenden, Stop-Loss. Anschließend wird der Trailing-Stop für eine konstante absolute Differenz zwischen Kurs und Stop-Loss sorgen, sodass Sie Ihren Gewinn sichern können.

 

Prozentsatz

Andererseits können Sie auch einen Trailing-Stop nutzen, der auf dem aktuellen Prozentsatz des Kurses beruht, Fällt der Kurs um 5% können Sie die Position verkaufen. Hiermit sorgt der Trailing-Stop dafür, dass Sie dennoch ein größeres Risiko eingehen können. Der Trailing-Stop wirkt nicht, wenn der Kursanstieg einbricht. Sie können von dem Anstieg profitieren, sollten aber berücksichtigen, dass Sie somit einen kleineren Teil des Gewinns sichern.

 

Volatilität des Marktes

Eine weitere Möglichkeit liegt darin, zur Bestimmung der Differenz des Trailing-Stops die Volatilität des Markts zu nutzen. Hierfür benötigt man einen ATR-Indikator. Dank des AverageTrueRange können Sie die Volatilität des Markts in einem bestimmten Zeitraum überprüfen. Anhand dieser Überprüfung können Sie große Kursschwankungen berücksichtigen oder sich dafür entscheiden, die Einstellungen etwas engmaschiger vorzunehmen. Mit Hilfe dieser Optionen können Sie den Trailing-Stop ganz nach Ihren Wünschen einstellen.

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