Yield und Yield-Kurve

Lesen Sie hier alles über den Yield und die Yield-KurveYield

Der Begriff „Yield” steht für die Rendite von Obligationen, den Betrag, den diese erbringen können. Die Yield-Kurve bezieht sich auf das Verhältnis der Renditen der verschiedenen Obligationen, die sich in Laufzeit oder Risiko unterscheiden.

Eine normale Yield-Kurve liegt vor, wenn eine längere Laufzeit oder ein höheres Kreditrisiko einen höheren Yeld mit sich bringen. Rein theoretisch besteht jedoch auch die Möglichkeit einer inversen oder aber einen flachen Yield-Kurve, das geschieht jedoch nur selten.

 

Was ist der Yield?

„Yield” ist die Rendite, die sich mit einer bestimmten Investition realisieren lässt. Es handelt sich um einen Begriff aus dem amerikanischen Englisch, der genutzt wird, um zu überprüfen, ob sich eine bestimmte Investition lohnt. Ist der Yield relativ niedrig, ist es weniger interessant eine bestimmte Obligation zu kaufen, da die Gefahr relativ groß ist, dass deren Wert sinkt. Ein hoher Yield kann jedoch dafür sorgen, dass der Wert einer Obligation steigt und die Investition interessant wird.

 

Normale Yiel-Kurve

In der Regel wird der Yield einer kurzfristigen Obligation unter dem einer langfristigen Obligation liegen. Das liegt vor allem daran, dass das Inflationsrisiko geringer ist und der Lohn daher niedriger ausfallen darf. Bei der Ansammlung der Yields der verschiedenen Obligationen entsteht eine Yield-Kurve. Das ist bei der Entscheidung hinsichtlich der Laufzeit sehr hilfreich. Viele Investoren fordern eine bestimmte Rendite hinsichtilich des Risikos, das sie eingehen und nutzen zur Einschätzung dessen, die verfügbaren Kurven.

 

Inverse Yiel-Kurve

Es liegen jedoch nicht immer normale Yield-Kurven vor, da auch Ausnahmesituationen entstehen können. Spricht man beispielsweise von einer heftigen Konjunktur oder beginnt die Inflation zu steigen? Dann kann die Zentralbank eingreifen und beispielsweise dafür sorgen, dass der Yield bei kurzfristigen Obligationen höher ist als der Yield langfristiger Obligationen. In dieser Umkehrsituation spricht man von einer inversen Yield-Kurve. Berücksichtigen Sie, dass es sich hierbei um eine Ausnahmesituation handelt, die in der Regel selten auftriftt.

 

Flache Yiel-Kurve

Auch die flache Yield-Kurve findet man eher selten. In der Praxis tritt sie eigentliche nicht auf, da hierfür ein Gleichgewicht zwischen den Renditen kurz- und langfristiger Obligationen notwendig ist. Dieses Gleichgewicht sieht man eigentlich nicht, da die sich Kurve oftmals zu einer normalen oder inversen Kurve entwickelt. Dennoch ist es theoretisch möglich, dass die Vergütung für kurzfristige Obligationen denen für langfristige entsprechen.

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