Z-score

Was ist der Z-Score?Z-score

Der Z-Score ist aus der Statistik bekannt, kann aber auch in der Investitionswelt eine wichtige Rolle spielen. Als Investor ist es natürlich interessant zu überprüfen, wie es um die Finanzen eines bestimmten Unternehmens gestellt ist. Um das Herauszufinden können Sie eine ausführliche Fundamentalanalyse erstellen oder den Z-Score nutzen.

Auf diese Weise können Sie ein umfassendes Bild von der Unternehmenssituation und der eventuellen Gefahr künftiger Probleme bekommen. In Kombination mit dem Z-Score können Sie natürlich auch einen Blick auf die Rating der verschiedenen Aktien oder Obligationen, die Sie eventuell kaufen möchten, werfen. Auch diese geben an, wie es um die finanzielle Stabilität steht.

 

Z-Score eines Unternehmens

Wenn Sie den Z-Score eines Unternehmens berechnen oder interpretieren möchten, ist es wichtig zu wissen wofür dieser steht. Es handelt sich hierbei um einen Maßstab mit dem sich Prognosen bezüglich künftiger finanzieller Probleme treffen lassen. Sollten sich solche ankündigen, sind Long-Positionen wenig ratsam. Sie können den Z-Score zur Überprüfung der Stabilität eines Unternerhmens nutzen.

Dieser lässt sich anhand einer von Edward I. Altman entwickelten Formel berechnen. Diese Formel berücksichtigt diverse Faktoren, die sich in der Bilanz finden lassen. Die Formel wird seit ihrer Einführung hauptsächlich von industriellen Unternehmen genutzt. Studien haben ergeben, dass der Score sich auch zur Nutzung um Dienstleistungssektor eignet. Berücksichtigen Sie, dass ein Z-Score von ≤1,8 einen nahenden Konkurs ankündigt, während ein Wert von ≥3 auf ein gesundes Unternehmen hinweist.

 

Ratios

Der Z-Score lässt sich mit Hilfe verschiedener Ratios berechnen, die unterschiedlich gewichtet werden. Hierbei müssen u.a. folgende Verhältnisse berücksichtigt werden:
a) zwischen Gewinnen und Aktiva
b) zwischen Umsatz und Aktiva und
c) zwischen Marktwert der Aktien und Buchwert der Schuld. Letztlich sollten Sie die Verhältnisse zwischen den einbehaltenen Gewinnen und den Aktiva sowie die zwischen dem Arbeitskapital und den Aktiva nutzen. Mit der richtigen Wichtung erhalten Sie den Z-Score und haben Sie die Möglichkeit Berechnungen zur finanziellen Stabilität des Unternehmens zu machen.

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