Was sind Aktien?

Aktien sind Wertpapiere. Entscheidet sich ein Unternehmen eine Börsennotierung (Engl. = Listing) vorzunehmen, so wird meist ein bestimmter Anteil des Eigenkapitals (AG = Grundkapital) in Form von Aktien ausgegeben. Der Gang an die Börse erfordert das Erfüllen diverser rechtlicher Auflagen, die in Deutschland durch das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz geregelt sind. Aktien (Engl. = Shares) stellen Anteile eines Unternehmens dar. Erwirbt ein Aktionär Aktien, so hat er im Falle einer Gewinnausschüttung einen Anspruch auf einen Dividendenanteil. Durch den Kauf einer Aktie wird der Aktionär kein (Teil-)Inhaber eines Unternehmens, sondern hält lediglich einen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens.

 

Aktien einfach erklärt

 

Aktienarten erklärt

Es wird grob zwischen sieben verschiedenen Aktienarten unterschieden. Bei Stammaktien besitzt der Aktionär die üblichen Rechte. Hinzu kommt das Stimmrecht, mit dem der Aktionär in der jährlichen Hauptversammlung Einfluss auf strategische (evtl. auch taktische) Unternehmensentscheidungen nehmen kann. Besitzer von Vorzugsaktien haben kein Stimmrecht inne, werden aber unter Umständen bei der Dividendenausschüttung bzw. Verteilung gegenüber anderen Aktionären bevorzugt. Inhaberaktien stellen die gängigste Form an deutschen Börsen dar. Der Inhaber muss keinen Nachweis erbringen, dass er wirklich der rechtmäßige Eigentümer des Wertpapiers ist. Das macht die Aktien komplikationslos handelbar.

Durch Namensaktien können sich Unternehmen vor einer feindlichen- oder schleichenden Übernahme schützen. Auf jeder Aktie steht der jeweilige Namen des Aktionärs, die Aktie muss vom jeweiligen Eigentümer schriftlich abgetreten werden, was den Kauf verkompliziert. Die Namen der Aktionäre können durch die AG jederzeit eingesehen werden. Die Aktien der größten, in Deutschland meistens im DAX notierten Unternehmen werden auch “Blue Chips” oder Standardwerte genannt. Analog zu den “Blue Chips” gibt es auch die “Mid Caps” und die “Small Caps”, welche in Deutschland meist im MDAX oder SDAX gehandelt werden.

 

Wie kommen die Preise für Aktien zustande?

Der Aktienkurs spiegelt den aktuellen Wert einer Aktie wieder. Aktien werden zu einem vordefinierten Ausgabewert emittiert. Der Wert der daraufhin gehandelten Aktie hängt maßgeblich von den Erwartungen der Aktionäre an das jeweilige Unternehmen ab. Werden viele Aktien gekauft, so steigt der Wert eines Unternehmens an, da die Nachfrage und das Angebot den Preis bestimmen. Werden Aktien verkauft, so sinkt der Wert des Unternehmens, der Aktienpreis sinkt.

Der Preis einer Aktie wird meist durch einen (Aktien-)Makler bestimmt, der den Preis mithilfe seines Orderbuches bestimmen kann. In diesem sind sämtliche Kauf- bzw. Verkaufsanfragen notiert. Dabei sollte es das Ziel des Maklers sein, einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen. Das ermittelte optimale Verhältnis bildet den Börsenkurs. Da – zumindest populäre – Aktien immer gehandelt werden, ändert sich der Börsenkurs und damit der Wert der Aktie ständig. Rechnet man alle Börsenkurse zusammen, kann ein Index bestimmt werden. In Deutschland ist der Deutsche Aktienindex (DAX) das wichtigste und aussagekräftigste Barometer. Er kann (in gewissen Grenzen) die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage wiederspiegeln.

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